Einsatzstoffaufbereitung
Grenzen für Wasser und Feststoffe, getrennte Tanks, Förderung und Filtration aus dem geprüften Einsatzfenster ableiten. Wege für Wasser und Schlamm bestätigen.
Anlage anhand von Wasser, Feststoffen, Schwefel, Chlor und Stabilität des Pyrolyseöls sowie Zielfraktionen und Standortbedingungen auslegen.
Pyrojin prüft Anlagen für charakterisierte Reifen- und Kunststoffpyrolyseöle. Herkunft, repräsentative Analysen und die Spezifikation des Abnehmers bestimmen Vorbehandlung, Fraktionierung und weitere Aufbereitung. Diese Anlage verarbeitet Öl; sie ist weder ein vorgeschalteter Pyrolysereaktor noch eine Anlage zur Regeneration von Motoraltöl.
Die Tabelle nennt Prüfprioritäten, keine festen Zusammensetzungen. Beide Öle sind auf alle Punkte zu prüfen; die Rohstoffbezeichnung belegt keine Schadstofffreiheit.
| Prüfpunkt | Reifenpyrolyseöl | Kunststoffpyrolyseöl | Erforderlicher Nachweis |
|---|---|---|---|
| Wasser | Kondensation, Tanklagerung und Wasserabscheidung dokumentieren. | Trocknung, Wäsche und abgetrennte Wasserphasen erfassen. | Repräsentativer Messwert, Probenbasis und Methode; das Labor prüft Matrixinterferenzen. |
| Feststoffe | Mitgerissene Kohlenstoffpartikel und Sedimente untersuchen. | Schwebstoffe, Asche und Verunreinigungen aus dem Abfall prüfen. | Feststofffracht, Korngrößen und Absetz- oder Filtrationsversuch; Schlammweg festlegen. |
| Schwefel | Schwefelverbindungen können in Destillaten verbleiben; Zielabzüge analysieren. | PE oder PP bedeutet nicht automatisch schwefelarm; das tatsächliche Öl prüfen. | Gesamtschwefel in Zulauf und Fraktionen; Zusatzbehandlung separat durch Versuche absichern. |
| Chlor / Halogene | Öl untersuchen, besonders bei gemischten Einsatzstoffen oder Ölen. | PVC, Additive und Sortierung prüfen, anschließend Chlor im Öl messen. | Gesamthalogene oder Chlor, Bestimmungsgrenzen und validierte Methode; Korrosions- und Behandlungsbedarf klären. |
| Stabilität | Lagerveränderungen und Rückstandsbildung bei repräsentativer Fraktionierung prüfen. | Lager- und thermische Stabilität olefinreicher Öle bewerten. | Probenalter, Lagerung, Siedeverhalten und vereinbarte Tests; Farbe ersetzt keine Abnahme. |
Forschung begründet die Prüffragen, belegt aber keine Pyrojin-Anlagenleistung. Der öffentliche ASTM-Anwendungsbereich nennt mögliche Störungen der Wasserbestimmung.
Grenzen für Wasser und Feststoffe, getrennte Tanks, Förderung und Filtration aus dem geprüften Einsatzfenster ableiten. Wege für Wasser und Schlamm bestätigen.
Heizung, Kondensation und Rückstandsabzug anhand von Siededaten und Versuchsschnitten festlegen. Jede Vakuumstufe begründen und Betriebsdruck sowie Ausstattung im Projektumfang bestätigen.
Destillation trennt Fraktionen, bestätigt aber allein weder Kraftstoffqualität noch Schwefel- oder Chlorentfernung. Zusatzbehandlung, Prüfungen und Abnehmerfreigabe separat definieren.
Kapazität, Ausbeute, Reinheit, Energie und Emissionen benötigen projektspezifische Tests, Engineering und schriftliche Kriterien. Keine universelle Ausbeute oder Fertigkraftstoffkonformität wird zugesagt. Das Labor bestätigt die Eignung der Methoden für die Ölmatrix.


